{"id":1869,"date":"2024-01-26T13:29:10","date_gmt":"2024-01-26T12:29:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.hrc-muenster.de\/wordpress\/?page_id=1869"},"modified":"2024-01-26T14:01:01","modified_gmt":"2024-01-26T13:01:01","slug":"meine-heinkelgeschichte","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.hrc-muenster.de\/wordpress\/berichte\/meine-heinkelgeschichte\/","title":{"rendered":"Meine Heinkelgeschichte"},"content":{"rendered":"<p>Meine Heinkelgeschichte<br \/>\n&#8211; von Hermann Nixdorf. Mitgl.-Nr. 3198 \u2014<br \/>\nWie hei\u00dft es doch so sch\u00f6n in einem Schlager der sechziger Jahre:<br \/>\n\u201eMit 17 hat man noch Tr\u00e4ume!&#8220;. Und mir ging es im Jahre 1957 als junger Schlossergeselle nicht anders. Ich tr\u00e4umte von einem Heinkelroller, welcher aber bei einem Neupreis von 1.790,&#8211; DM f\u00fcr mich mit einem Monatssalaire von gerade einmal 200,00 DM, unerschwinglich war; zumal mein Vater meinem Bruder Heinz und mir einbl\u00e4ute: \u201eAuf \u201eMalme&#8220; (in M\u00fcnster f\u00fcr Ratenkauf) gibt es in unserer Familie nichts.&#8220; Also schaute ich mich nach einem Gebrauchten um und wurde f\u00fcndig. Der Bruder eines Arbeitskollegen wollte seinen \u2014 schon recht heruntergekommenen Kicki \u2014 f\u00fcr 300,00 DM verkaufen. Der Kauf wurde perfekt gemacht und ich holte (selbst Baujahr 1940) meinen restaurierungsbed\u00fcrftigen Heinkel (Baujahr 1954) noch ohne F\u00fchrerschein aus dem Nachbarort auf eigener Achse ab. So etwas w\u00fcrde heute wohl nicht mehr funktionieren. Mit eigenem Roller ging es dann ab Fr\u00fchjahr 1958 zur Fahrschule. Der Fahrschullehrer fragte immer wieder, wem denn der Heinkelroller vor der Fahrschule geh\u00f6re, fand es aber bis zum Pr\u00fcfungstag nicht heraus.<br \/>\nUm den Roller wieder in einen f\u00fcr uns annehmbaren Zustand zu versetzen, wurde er in seine Einzelteile zerlegt und in der Waschk\u00fcche unseres Mietshauses restauriert. Sehr gelegen kam mir, dass mein j\u00fcngerer Bruder eine Lehre als Kfz-Schlosser begonnen hatte, und er \u00fcber einen schon recht ordentlichen Fachverstand \u2014 zumindest was den Motor betraf\u2014 verf\u00fcgte. Die Lackierungsarbeiten wurden ebenfalls in der Waschk\u00fcche mit einer Flietspritze\u00a0 (fr\u00fcher benutzt, um Fahrr\u00e4der mit \u00d6l einzunebeln) durchgef\u00fchrt. Dass die lackierten Fl\u00e4chen an Zelolitis (Orangenhaut) litten, st\u00f6rte uns wenig.<\/p>\n<figure id=\"attachment_1872\" aria-describedby=\"caption-attachment-1872\" style=\"width: 185px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-1872\" src=\"https:\/\/www.hrc-muenster.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/01_Hermann-Nixdorf-mit-restauriertem-Kicki-1958-300x214.jpg\" alt=\"\" width=\"185\" height=\"132\" srcset=\"https:\/\/www.hrc-muenster.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/01_Hermann-Nixdorf-mit-restauriertem-Kicki-1958-300x214.jpg 300w, https:\/\/www.hrc-muenster.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/01_Hermann-Nixdorf-mit-restauriertem-Kicki-1958.jpg 610w\" sizes=\"auto, (max-width: 185px) 85vw, 185px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-1872\" class=\"wp-caption-text\">Hermann Nixdorf mit restauriertem Kicki 1958<\/figcaption><\/figure>\n<p>Als der Roller wieder in neuem Glanz erstrahlte, waren wir mit unserer Arbeit mehr als zufrieden und wahrscheinlich gl\u00fccklicher, als bei einem Neukauf. Hermann Nixdorf mit restauriertem Kicki 1958 bei einem internen\u00a0 Geschicklichkeitsturnier ohne Angst aufkommen zu lassen, fuhren mein Bruder und ich an einem sch\u00f6nen Sonntag ganz l\u00e4ssig von<\/p>\n<figure id=\"attachment_1873\" aria-describedby=\"caption-attachment-1873\" style=\"width: 190px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-1873\" src=\"https:\/\/www.hrc-muenster.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/02_Heinz-Nixdorf-mit-Roller-auf-Sonntagstour-in-Amsterdam-1958_0001-300x201.jpg\" alt=\"\" width=\"190\" height=\"127\" srcset=\"https:\/\/www.hrc-muenster.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/02_Heinz-Nixdorf-mit-Roller-auf-Sonntagstour-in-Amsterdam-1958_0001-300x201.jpg 300w, https:\/\/www.hrc-muenster.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/02_Heinz-Nixdorf-mit-Roller-auf-Sonntagstour-in-Amsterdam-1958_0001.jpg 635w\" sizes=\"auto, (max-width: 190px) 85vw, 190px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-1873\" class=\"wp-caption-text\">Heinz Nixdorf mit Roller auf Sonntagstour in Amsterdam 1958<\/figcaption><\/figure>\n<p>M\u00fcnster nach Amsterdam. Heinz Nixdorf mit Roller auf\u00a0 Sonntagstour in Amsterdam 1958 Foto Hermann Nixdorf. Der restaurierte Kicki entt\u00e4uschte uns nicht und brachte uns ohne Panne wieder nach M\u00fcnster zur\u00fcck. Diese erste Fahrt ist bei meinem Bruder und mir bis heute ein unvergessliches Erlebnis. Im Fr\u00fchjahr 1959 stand ich mit meinem Roller voller Stolz vor einer Eisdiele, als sich ein weiterer Heinkelfahrer zu mir gesellte. Es wurde eine \u2014 bis zum heutigen Tage \u2014 andauernde Freundschaft zu Alfred Geuting. Als wir zwei \u2014 noch mit einem Eis bewaffnet \u2014 vor der Eisdiele standen, kam ein weiterer Heinkelfahrer vorbei. Er hielt an, kam zu uns und fragte, ob unser heutiger Abend schon verplant w\u00e4re. Als wir dies verneinten, meinte er: \u201eDann k\u00f6nnt Ihr ja mitfahren, denn wir haben einen Heinkel-Club in M\u00fcnster gegr\u00fcndet. Bei den Gr\u00fcndungsv\u00e4tern des Heinkel-Clubs M\u00fcnster handelte es sich um ca. 10 Heinkelfahrer, die ihre Lambretta verkauft hatten, den Lambretta- Club M\u00fcnster aufl\u00f6sten und sich nun der Firma Heinkel zuwandten.<\/p>\n<p>In dem 1958 gegr\u00fcndeten Club wurden wir Mitglied und genossen in den folgenden Jahren das rege Clubleben mit vielen Ausfahrten, Da der Heinkelclub M\u00fcnster auch Mitglied in der vom Heinkelwerk \u2014 aus Gr\u00fcnden der Werbung \u2014 organisierten IHCU (Internationale &#8211; Heinkel-Club- Union) war, blieb es nicht aus, dass auch die Veranstaltungen der IHCU regelm\u00e4\u00dfig besucht wurden. Haupts\u00e4chlich zu nennen sind die Jahrestreffen, welche von \u00fcber 600 Heinkelfahrern besucht wurden. Unvergesslich sind z.B. Corsofahrten in Amsterdam, Berlin oder Kopenhagen mit mehreren hundert Fahrzeugen.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Heinkelwerke eine unbezahlbare Werbung. Damit es bei den vielen Treffen im Jahr nicht nur bei geselligem Treiben blieb, hatte die IHCU je eine Meisterschaft im Turnier und Trialfahren ausgeschrieben.<\/p>\n<p>Inzwischen hatte ich meinen Kleid bei der f\u00fcr M\u00fcnster zust\u00e4ndigen Heinkelvertretung in Zahlung gegeben und mir einen neuen 103 Al zugelegt. Der technische Unterschied zwischen dem Kicki und dem neuen Roller war f\u00fcr damalige Verh\u00e4ltnisse gewaltig. Nun machte es noch mehr Spa\u00df, zu den diversen IHCU-Treffen zu fahren.<\/p>\n<figure id=\"attachment_1874\" aria-describedby=\"caption-attachment-1874\" style=\"width: 127px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-1874\" src=\"https:\/\/www.hrc-muenster.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/03_Roller-des-Heinkel-Clubs-Muenster-beim-IHCU-Treffen-in-Amsterdam-217x300.jpg\" alt=\"\" width=\"127\" height=\"176\" srcset=\"https:\/\/www.hrc-muenster.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/03_Roller-des-Heinkel-Clubs-Muenster-beim-IHCU-Treffen-in-Amsterdam-217x300.jpg 217w, https:\/\/www.hrc-muenster.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/03_Roller-des-Heinkel-Clubs-Muenster-beim-IHCU-Treffen-in-Amsterdam.jpg 488w\" sizes=\"auto, (max-width: 127px) 85vw, 127px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-1874\" class=\"wp-caption-text\">Roller des Heinkel-Clubs M\u00fcnster beim IHCU-Treffen in Amsterdam<\/figcaption><\/figure>\n<p>Bei dem gro\u00dfen Jahrestreffen in Celle 1960 war auch der Heinkelclub M\u00fcnster mit acht Rollern und elf Personen vertreten. Schnell stellten wir fest, dass die Chemie zwischen den M\u00fcnsteranern und Berlinern total stimmte. Wir verbrachten viele sch\u00f6ne Stunden gemeinsam und lie\u00dfen uns von dem 1. Vorsitzenden der Heinkelstaffel Berlin, Gerhard Klinke, erz\u00e4hlen, wie umst\u00e4ndlich es f\u00fcr die Berliner war, zu<br \/>\neinem Treffen in die BRD zu kommen. F\u00fcr uns M\u00fcnsteraner war es relativ einfach nach Celle zu kommen; wir brauchten nicht \u2014 wie die Berliner \u2014 \u00fcber eine Transitstrecke mit diversen Kontrollen \u2014 mit zum Teil recht m\u00fcrrischen DDR-Grenzpolizisten \u2014 zu fahren. Als sich die Berliner und M\u00fcnsteraner zum Abschluss des Treffens zu einem Gruppenfoto aufstellten, durfte nat\u00fcrlich die Berlinfahne mit dem<br \/>\nB\u00e4ren nicht fehlen.<\/p>\n<figure id=\"attachment_1875\" aria-describedby=\"caption-attachment-1875\" style=\"width: 194px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-1875\" src=\"https:\/\/www.hrc-muenster.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/04_Gruppenfoto-Berliner-und-Muensteraner-Heinkelfreunde-mit-der-Berlinfahne-1960-300x251.jpg\" alt=\"\" width=\"194\" height=\"162\" srcset=\"https:\/\/www.hrc-muenster.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/04_Gruppenfoto-Berliner-und-Muensteraner-Heinkelfreunde-mit-der-Berlinfahne-1960-300x251.jpg 300w, https:\/\/www.hrc-muenster.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/04_Gruppenfoto-Berliner-und-Muensteraner-Heinkelfreunde-mit-der-Berlinfahne-1960.jpg 590w\" sizes=\"auto, (max-width: 194px) 85vw, 194px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-1875\" class=\"wp-caption-text\">Gruppenfoto Berliner und M\u00fcnsteraner Heinkelfreunde mit der Berlinfahne 1960<\/figcaption><\/figure>\n<p>Diese Fahne wurde f\u00fcr die M\u00fcnsteraner zum Objekt der Begierde und wir wollten unbedingt die Fahne mit nach M\u00fcnster nehmen. Eine L\u00f6sung fand der Vorsitzende der Berliner, Gerhard Klinke. Er sagte:<br \/>\n\u201eEs ist doch ganz einfach, das n\u00e4chste Jahrestreffen der IHCU in 1961 ist in Berlin. Ihr kommt, und holt sie Euch ab.&#8220; Wir versprachen fest, zum Treffen am 17. Juni 1961 nach Berlin zu kommen, um uns die<br \/>\nFahne zu holen. \u00dcber eins hatten wir uns beim Abgeben des Versprechens aber keine gro\u00dfen Gedanken gemacht und das war die politische Situation in Deutschland.<br \/>\nAnfang 1961 wurden mein Freund Alfred und ich zur Bundeswehr eingezogen. Alfred zu einer Transporteinheit und ich zur Artillerie. Es war allerdings Angeh\u00f6rigen der Bundeswehr strengstens verboten, \u00fcber Transitstrecken durch die DDR nach Berlin zu fahren. Die einzige M\u00f6glichkeit f\u00fcr uns h\u00e4tte darin bestanden, die Roller als Frachtgut nach Berlin zu schicken und selbst von Hannover aus mit dem Flugzeug Berlin zu erreichen.<br \/>\nAber im jugendlichen Leichtsinn mit 21 Jahren, setzt man sich \u00fcber so manche Gesetze hinweg und denkt nicht an die Konsequenzen, welches ein solchen Tun haben kann. Wir jedenfalls machten uns keine gro\u00dfen Gedanken \u00fcber die gro\u00dfe Politik und \u00fcberlegten stattdessen nur, mit wem wir fahren wollten und wo wir in Berlin \u00fcbernachten konnten. Schnell hatten wir vier Heinkler zusammen, zwei Zivilisten und zwei Bundeswehrsoldaten. Auch f\u00fcr die \u00dcbernachtungen war gesorgt; wir wollten im Wohnzimmer unseres Berliner Heinkelfreundes, R\u00fcdiger Bading, in Berlin- Moabit auf unseren Luftmatratzen n\u00e4chtigen. W\u00e4hrend der Reisevorbereitungen kam unser Freund Hartmut mit einem tollen Vorschlag: Er erz\u00e4hlte, das Verwandte von ihm in einem kleinen Dorf bei Magdeburg wohnten und seine Mutter ihn gebeten h\u00e4tte, f\u00fcr die Verwandtschaft ein paar Pfund Kaffee mitzunehmen. Die DDR Verwandtschaft<br \/>\nsollte sich zu einem genau bestimmten Zeitpunkt an der Autobahn einfinden, damit der Kaffee \u00fcbergeben werden k\u00f6nnte. Ich wei\u00df nicht mehr, woran es gelegen hat, ob unsere Roller zu schnell, die Autobahn zu leer oder unser Drang nach Berlin zu kommen, zu gro\u00df war. Jedenfalls waren wir zu fr\u00fch an dem<br \/>\nvereinbarten Treffpunkt.<br \/>\nNach kurzer \u00dcberlegung, zumal wir den Kirchturm des Dorfes von der Autobahn aus sehen konnten, kamen wir auf die glorreiche oder<\/p>\n<figure id=\"attachment_1876\" aria-describedby=\"caption-attachment-1876\" style=\"width: 160px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-1876\" src=\"https:\/\/www.hrc-muenster.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/05_Die-Berlinfahrer-auf-einem-Rastplatz-an-der-Transitautobahn-in-der-DDR-1961-vl.-Hartmut-Wolfgang-und-Alfred_0001-300x201.jpg\" alt=\"\" width=\"160\" height=\"107\" srcset=\"https:\/\/www.hrc-muenster.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/05_Die-Berlinfahrer-auf-einem-Rastplatz-an-der-Transitautobahn-in-der-DDR-1961-vl.-Hartmut-Wolfgang-und-Alfred_0001-300x201.jpg 300w, https:\/\/www.hrc-muenster.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/05_Die-Berlinfahrer-auf-einem-Rastplatz-an-der-Transitautobahn-in-der-DDR-1961-vl.-Hartmut-Wolfgang-und-Alfred_0001.jpg 567w\" sizes=\"auto, (max-width: 160px) 85vw, 160px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-1876\" class=\"wp-caption-text\">Die Berlinfahrer auf einem Rastplatz an der Transitautobahn in der DDR 1961 vl. Hartmut, Wolfgang und Alfred<\/figcaption><\/figure>\n<p>verr\u00fcckte Idee, die Transitautobahn zu verlassen und uns in das Abenteuer \u201eDDR&#8220; zu st\u00fcrzen. Die Verwandtschaft wollten wir vor Ort \u00fcberraschen. Diese \u00dcberraschung gelang total. Die von uns besuchten DDR-B\u00fcrger vielen aus allen Wolken, als pl\u00f6tzlich vier Heinkelfahrer als Lieferanten f\u00fcr Westkaffee auftauchten. Man machte uns mit sorgenvollem Gesicht klar, dass wir bitte sofort wieder verschwinden m\u00f6chten, um einer Verhaftung zu entgehen. Als wir den Kaffee noch schnell \u00fcberreichten gab man uns flugs das Packpapier, in dem der Kaffee eingewickelt war, zur\u00fcck. Uns war nicht bekannt, dass man<br \/>\nkeine Bildzeitungen in die DDR einbringen durfte. Beim Betrachten der \u00e4ngstlichen Gesichter unserer Besuchten wurde uns so langsam die Tragweite unseres Handelns bewusst. Man erkl\u00e4rte uns, dass die Einfuhr der Bildzeitung f\u00fcr zus\u00e4tzliche Inhaftierungszeiten in DDRGef\u00e4ngnissen reichen w\u00fcrde. Mit einem Schlag wurde uns klar, dass wir uns nach M\u00f6glichkeit unsichtbar machen sollten, um auf schnellstem Wege zur Transitautobahn zu verschwinden. Zum Gl\u00fcck erreichten wir die Autobahn, ohne dass ein VoPo unseren Weg kreuzte. Mit mulmigem Gef\u00fchl in der Magengegend erreichten wir dann \u2014 ohne aufzufallen \u2014 den Grenz\u00fcbergang Berlin-Dreilinden. Bei der Grenzkontrolle in Berlin war dann jedoch die Leichtigkeit, mit der wir noch den Grenz\u00fcbergang Helmstedt-Marienborn passiert hatten, dahin. Wir hofften nur, dass uns niemand bei unserem DDR Abenteuer gesehen und die zust\u00e4ndigen DDR-Beh\u00f6rden informiert hatte.<br \/>\nVon unseren Freunden in Berlin wurden wir herzlich empfangen; wir erw\u00e4hnten allerdings nicht, dass Alfred und ich gar nicht dort sein durften. Die Zeit in Berlin bei unseren gastfreundlichen Heinkelfreunden genossen wir in vollen Z\u00fcgen. Erstmals fuhr ich auf einem f\u00fcr Trialturniere aufgemotzten Heinkelroller eines Berliner Freundes (Spitzname \u201eSense&#8220;) ein Trial. Meine Platzierung in diesem Trial ist nicht erw\u00e4hnenswert; aber eins hatte die Sache, ich hatte Blut geleckt. Durch die vielen Eindr\u00fccke in Berlin hatten wir unser DDR Abenteuer auf der Anreise schon wieder fast vergessen. Wir fanden<br \/>\nalso nichts dabei, nach dem Ratschlag unserer Berliner Freunde, zum Tanken in die DDR zu fahren, weil der Sprit hier billiger war.<br \/>\nAlso fuhren wir durch das Brandenburger Tor, zeigten unsere<br \/>\nAusweise den Grenzern und waren im Ostteil der Stadt. Da man schon gerade mal hier war, ging es auch noch schnell mit unseren Rollern<\/p>\n<figure id=\"attachment_1877\" aria-describedby=\"caption-attachment-1877\" style=\"width: 153px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-1877\" src=\"https:\/\/www.hrc-muenster.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/06_vor-dem-Brandenburger-Tor-Juni-1961-noch-ohne-Mauer-289x300.jpg\" alt=\"\" width=\"153\" height=\"159\" srcset=\"https:\/\/www.hrc-muenster.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/06_vor-dem-Brandenburger-Tor-Juni-1961-noch-ohne-Mauer-289x300.jpg 289w, https:\/\/www.hrc-muenster.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/06_vor-dem-Brandenburger-Tor-Juni-1961-noch-ohne-Mauer.jpg 481w\" sizes=\"auto, (max-width: 153px) 85vw, 153px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-1877\" class=\"wp-caption-text\">vor dem Brandenburger Tor Juni 1961 (noch ohne Mauer)<\/figcaption><\/figure>\n<p>zum sowjetischen Ehrenmal in Treptow. Hier sahen wir viele weinende und trauernde russische Frauen, die an den Sarkophargen und Denkm\u00e4lern Blumen f\u00fcr ihre gefallenen M\u00e4nner und S\u00f6hne niederlegten. Es waren f\u00fcr uns sehr emotionale und bewegende Eindr\u00fccke.<br \/>\nUm wieder in den Westteil der Stadt zu gelangen, fuhren wir wieder durch das Brandenburger Tor. Zu schnell war die Zeit in Berlin vorbei. Es ging dann nicht ganz ohne erh\u00f6hten Pulsschlag zur\u00fcck \u00fcber die Transitautobahn in Richtung Westen. Den Gefahren, denen wir uns jetzt auf der R\u00fcckreise durch die DDR aussetzten, waren wir uns nun sehr wohl bewusst. Aber Gl\u00fcck geh\u00f6rt auch zum Leben und wir erreichten ohne Zwischenf\u00e4lle unsere Heimatstadt M\u00fcnster.<br \/>\nWie die Geschichte zeigt, waren wir sicher mit die letzten M\u00fcnsteraner mit Heinkel, die ohne Probleme durch das Brandenburger Tor fahren konnten, denn am 13. August 1961 wurde die Mauer gebaut. Obwohl ein gewisser Herr Ulbricht kurz vorher get\u00f6nt hatte, dass niemand vorhabe eine Mauer zu bauen. Auf das<br \/>\nWort von Politikern konnte man sich wohl zu keiner Zeit verlassen.<\/p>\n<p>Nach der ersten Begegnung mit dem Trialfahren in Berlin stand f\u00fcr uns fest, dass dieses unsere Art des Motorsports war. Die Roller wurden zun\u00e4chst nur mit einer auswechselbaren Fronthaube ausger\u00fcstet, um bei den unvermeidbaren Baumber\u00fchrungen keine zu gro\u00dfen Sch\u00e4den zu produzieren. Ein- bis zweimal pro Woche trainierten wir in einem Panzer\u00fcbungsgel\u00e4nde. So nach und nach wurde der ganze Roller f\u00fcr das Trialfahren umgebaut. Zun\u00e4chst wurden die Lenkeranschl\u00e4ge ver\u00e4ndert, um beim Trial engere Kurven fahren zu k\u00f6nnen. Au\u00dferdem wurde zu den Veranstaltungen der St\u00e4nder abgebaut, um nicht an<br \/>\nBaumwurzeln h\u00e4ngen zu bleiben. F\u00fcr das Trial wurden pr\u00e4parierte Gel\u00e4ndereifen aufgezogen. Hier war jeder zweite Stollen ausgeschnitten. Der maximale Luftdruck betrug o,6 bar. Der Einbau einer Beiwagen\u00fcbersetzung war allgemein \u00fcblich. So umgebaut wurde der Heinkelroller im Gel\u00e4nde zu einer einzigartigen Dreckfr\u00e4se. Mit der Zeit blieben die Erfolge f\u00fcr unsere Bem\u00fchungen nicht aus. Bei vielen Trialveranstaltungen standen die M\u00fcnsteraner auf dem Treppchen. Zu den Meisterschaftsvorl\u00e4ufen fuhren wir immer mit den so pr\u00e4parierten Rollern. So auch im Jahre 1962 zum Trial nach<br \/>\nStuttgart.<br \/>\nDie Reise endete aber zun\u00e4chst in D\u00fcsseldorf wegen eines kapitalen Motorschadens. Die Kurbelwelle unseres Trialrollers war total ausgeschlagen. (Bergmann im Motor) Auf einem Garagenhof begann mein Bruder Heinz sofort mit dem Zerlegen des Motors, derweil ich mit der Stra\u00dfenbahn zum ortsans\u00e4ssigen Heinkelh\u00e4ndler fuhr, um eine Austauschkurbelwelle zu beschaffen.<br \/>\nDie Reparatur gelang und die Fahrt nach Stuttgart wurde fortgesetzt.<br \/>\nDieses Trial wurde f\u00fcr meinen Bruder und mich ein totaler Erfolg.<\/p>\n<figure id=\"attachment_1878\" aria-describedby=\"caption-attachment-1878\" style=\"width: 251px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-1878\" src=\"https:\/\/www.hrc-muenster.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/07_Heinz-Nixdorf-bei-der-Motorreparatur-anl.-der-Fahrt-zum-Meisterschaftsvorlauf-in-Stuttgart-1962-300x207.jpg\" alt=\"\" width=\"251\" height=\"173\" srcset=\"https:\/\/www.hrc-muenster.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/07_Heinz-Nixdorf-bei-der-Motorreparatur-anl.-der-Fahrt-zum-Meisterschaftsvorlauf-in-Stuttgart-1962-300x207.jpg 300w, https:\/\/www.hrc-muenster.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/07_Heinz-Nixdorf-bei-der-Motorreparatur-anl.-der-Fahrt-zum-Meisterschaftsvorlauf-in-Stuttgart-1962.jpg 676w\" sizes=\"auto, (max-width: 251px) 85vw, 251px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-1878\" class=\"wp-caption-text\">Heinz Nixdorf bei der Motorreparatur anl. der Fahrt zum Meisterschaftsvorlauf in Stuttgart 1962<\/figcaption><\/figure>\n<p>Da f\u00fcr eine Mannschaftsnennung immer drei Fahrer erforderlich waren, wir M\u00fcnsteraner aber nur zu zweit angereist waren, musste ein dritter Fahrer her. Von dem Heinkel-Club Kreuztal Siegen bekamen wir den beim Training schlechtesten Fahrer, Klaus Sintran als dritten Mann. Nicht so toll fanden wir, dass Frank Nickel, quasi Werksfahrer vom Heinkelwerk in seinem Trainingsgel\u00e4nde in der Wertung mitfuhr. Am Ende standen die M\u00fcnsteraner wieder auf dem Treppchen, in dem ich mit einem Strafpunkt den ersten Platz, mein Bruder den zweiten und unser Freund aus Siegen den dritten Platz belegten. Nat\u00fcrlich ging auch der erste Mannschaftspreis nach M\u00fcnster. (siehe Heinkel-Nachrichten Nr. 17\/ September 1962, Seite 5) Genugtuung gab uns, das Frank Nickel unter ferner liefen das Trial beendete.<br \/>\nDie M\u00fcnsteraner Mannschaft beendete die Meisterschaft 1962 mit<br \/>\ndem Titel \u201eDeutscher Heinkel-Trial-Vizemeister&#8220;.<\/p>\n<figure id=\"attachment_1879\" aria-describedby=\"caption-attachment-1879\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-1879\" src=\"https:\/\/www.hrc-muenster.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/08_Schaufenster-mit-Rollern-Pokalen-300x132.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"132\" srcset=\"https:\/\/www.hrc-muenster.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/08_Schaufenster-mit-Rollern-Pokalen-300x132.jpg 300w, https:\/\/www.hrc-muenster.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/08_Schaufenster-mit-Rollern-Pokalen-768x338.jpg 768w, https:\/\/www.hrc-muenster.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/08_Schaufenster-mit-Rollern-Pokalen.jpg 952w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 85vw, 300px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-1879\" class=\"wp-caption-text\">Schaufenster mit Rollern &amp; Pokalen<\/figcaption><\/figure>\n<p>In der Zeit von Anfang 1962 bis Ende 1964 konnte ich sechs Mal eine Medaille in Gold, zwei Mal in Silber und vier Mal in Bronze erringen.<\/p>\n<p>Im Jahre 1963 wurde auch ein Treffen der<\/p>\n<figure id=\"attachment_1880\" aria-describedby=\"caption-attachment-1880\" style=\"width: 261px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-1880\" src=\"https:\/\/www.hrc-muenster.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/09_Hermann-Nixdorf-in-einer-Trialsektion-1962_0001-300x148.jpg\" alt=\"\" width=\"261\" height=\"129\" srcset=\"https:\/\/www.hrc-muenster.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/09_Hermann-Nixdorf-in-einer-Trialsektion-1962_0001-300x148.jpg 300w, https:\/\/www.hrc-muenster.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/09_Hermann-Nixdorf-in-einer-Trialsektion-1962_0001-768x378.jpg 768w, https:\/\/www.hrc-muenster.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/09_Hermann-Nixdorf-in-einer-Trialsektion-1962_0001.jpg 956w\" sizes=\"auto, (max-width: 261px) 85vw, 261px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-1880\" class=\"wp-caption-text\">Hermann Nixdorf in einer Trialsektion 1962<\/figcaption><\/figure>\n<p>IHCU mit Trialmeisterschaftsvorlauf in M\u00fcnster ausgetragen. Wie es sich scheinbar f\u00fcr einen Heinkler geh\u00f6rt, lernte ich auch meine Frau im Zusammenhang mit dem Heinkel-Club M\u00fcnster kennen. Eines der<br \/>\nletzten gro\u00dfen Heinkeltreffen, welches ich besuchte, war 1964 das IHCU-Treffen in Kopenhagen mit meiner Frau, einem Fiat 500 aber ohne eigenen Roller. Von den Berliner Heinkeifreunden wurde ich gebeten, f\u00fcr ihre Trialmannschaft zu starten. Mit einem geliehenen Roller gelang es mir nochmals, einen dritten Platz zu erringen. Danach begann bis 1988 eine &#8222;heinkellose&#8220; Zeit, die mit dem<br \/>\nStudium, dem Gr\u00fcnden einer Familie und dem H\u00e4uslebauen reichlich ausgef\u00fcllt war.<br \/>\nDurch meinen Freund Alfred wurde der Heinkelbazillus in mir wieder aktiviert. 1988 kaufte ich einen heruntergekommenen 103 Al, das gleiche Model, welches ich bis 1964 gefahren hatte. Auch weitere Freunde aus der alten Zeit hatten sich wieder infizieren lassen. Unsere Tochter wurde ebenfalls angesteckt, sodass ein weiterer Roller angeschafft werden musste.<\/p>\n<p>Als ich im Jahre 1990 im Fernsehen sah, wie nach der Grenz\u00f6ffnung die Mauerspechte begannen, die Schandmauer in Berlin abzubrechen, kam mir der Gedanke, wie vor 30 Jahren wieder mit dem Heinkel- Roller nach Berlin zu fahren. Bei meinem Freund Alfred und weiteren Angesprochenen lief ich mit dem Vorschlag offene T\u00fcren ein. Wir suchten telefonisch Kontakt zu unserem Freund aus alten Heinkeltagen, Gerhard Klinke, mit der Bitte, um Begleitung und F\u00fchrung in Berlin. In einem ehemaligen DDR-Heim in Bestensee bekamen wir recht preiswerte Zimmer, was in Berlin unm\u00f6glich war.<\/p>\n<figure id=\"attachment_1881\" aria-describedby=\"caption-attachment-1881\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-1881\" src=\"https:\/\/www.hrc-muenster.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/10_Teilnehmer-der-Erinnerungsfahrt-nach-Berlin-1991-vor-dem-Brandenburger-Tor_0001-300x143.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"143\" srcset=\"https:\/\/www.hrc-muenster.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/10_Teilnehmer-der-Erinnerungsfahrt-nach-Berlin-1991-vor-dem-Brandenburger-Tor_0001-300x143.jpg 300w, https:\/\/www.hrc-muenster.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/10_Teilnehmer-der-Erinnerungsfahrt-nach-Berlin-1991-vor-dem-Brandenburger-Tor_0001-768x367.jpg 768w, https:\/\/www.hrc-muenster.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/10_Teilnehmer-der-Erinnerungsfahrt-nach-Berlin-1991-vor-dem-Brandenburger-Tor_0001.jpg 863w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 85vw, 300px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-1881\" class=\"wp-caption-text\">Teilnehmer der Erinnerungsfahrt nach Berlin 1991 vor dem Brandenburger Tor<\/figcaption><\/figure>\n<p>Gerhard nahm sich f\u00fcr unsere Gruppe reichlich Zeit, um uns in Berlin alles Sehenswerte zu zeigen, wof\u00fcr wir ihm \u00fcber seinen Tod hinaus noch dankbar sind.<br \/>\nNach der R\u00fcckkehr in M\u00fcnster stand f\u00fcr uns fest, dass von nun an in jedem Jahr eine gr\u00f6\u00dfere mehrt\u00e4gige Fahrt gemacht werden sollte. Somit konnten wir im Jahre 2012 unsere 22igste Fahrt genie\u00dfen. Es wurden Ziele wie z.B. die Insel R\u00fcgen, Erfuhrt, der Harz, Holland, der Westerwald und der Spessart in den letzten 22 Jahren angefahren.<\/p>\n<figure id=\"attachment_1882\" aria-describedby=\"caption-attachment-1882\" style=\"width: 223px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-1882\" src=\"https:\/\/www.hrc-muenster.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/11_Jahresfahrt-2000-zur-Insel-Ruegen-vor-der-Seebruecke-Sellin-300x163.jpg\" alt=\"\" width=\"223\" height=\"121\" srcset=\"https:\/\/www.hrc-muenster.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/11_Jahresfahrt-2000-zur-Insel-Ruegen-vor-der-Seebruecke-Sellin-300x163.jpg 300w, https:\/\/www.hrc-muenster.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/11_Jahresfahrt-2000-zur-Insel-Ruegen-vor-der-Seebruecke-Sellin.jpg 649w\" sizes=\"auto, (max-width: 223px) 85vw, 223px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-1882\" class=\"wp-caption-text\">Jahresfahrt 2000 zur Insel R\u00fcgen vor der Seebr\u00fccke Sellin<\/figcaption><\/figure>\n<p>Auch fester Bestandteil unserer Jahresplanung sind heute die Jahrestreffen des Heinkel-Clubs Deutschland. Viele Heinkelfreunde d\u00fcrften inzwischen auch das alle zwei Jahre stattfindende Abheinkeln des Heinkelclubs M\u00fcnster genossen haben. Zum Schluss ist noch festzustellen, dass Heinkelfahrer offensichtlich lange fit bleiben, denn im Heinkel-Club M\u00fcnster sind 75% der Mitglieder \u00fcber 70 Jahre alt. Unser \u00e4ltester Aktiver wird in diesem Jahre (2013) 80 Jahre jung. So einen Geburtstag w\u00fcnsche ich mir auch noch mit dem Heinkel-Roller zu erleben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Meine Heinkelgeschichte &#8211; von Hermann Nixdorf. Mitgl.-Nr. 3198 \u2014 Wie hei\u00dft es doch so sch\u00f6n in einem Schlager der sechziger Jahre: \u201eMit 17 hat man noch Tr\u00e4ume!&#8220;. Und mir ging es im Jahre 1957 als junger Schlossergeselle nicht anders. 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